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Illegale Tierwelpen in Reisebus entdeckt
31. Januar 2009, 05:00
Gespeichert unter: Lokales

090125_hundewelpen_22blabldvfvfdBei einer routinemäßigen Kontrolle stießen Beamte der Autobahnpolizei Erlangen am Sonntagvormittag, 25.01.09, im Stauraum eines Reisebusses auf fünf Hundewelpen und ihre Mutter. Die Tiere waren offensichtlich aus dem Ausland illegal eingeführt worden.

    Zunächst wurden die Beamten auf dem Parkplatz der Rastanlage Aurach Nord (A 3) durch jämmerliches Fiepen auf die in zwei engen Kästen untergebrachten Mischlingshunde aufmerksam. Bei der Überprüfung der vorgelegten Begleitpapiere ergaben sich konkrete Hinweise, dass die Unterlagen gefälscht waren. So legte die aus Halle/Saale stammende 68-jährige Hundehalterin für die Mutter der wenige Wochen alten Welpen einen Pass für einen Rüden vor. Als sich auch noch herausstellte, dass der „Vater“ sogar jünger wäre, wie sein eigener Nachwuchs, wurde der zuständige Veterinär des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt hinzugezogen. Dieser ordnete die Sicherstellung der Hunde-Familie und die Unterbringung in einem Tierheim an. Die Hunde sind dem ersten Augenschein nach wohlauf, befinden sich derzeit aber in Quarantäne.

    Nach den ersten Erkenntnissen war der Reisebus vom Balkan aus in Richtung Wiesbaden unterwegs. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr, Urkundenfälschung sowie fehlender Gesundheits- und Impfnachweise eingeleitet.



LKW Fahrer eingeschlafen
31. Januar 2009, 03:37
Gespeichert unter: Blaulicht

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In den frühen Morgenstunden gegen 04.40 Uhr, nickte ein 43-jähriger Kraftfahrer aus Serbien auf der BAB A 6, kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd, in Fahrtrichtung Amberg ein.

    Dieses Einnicken hatte fatale Folgen. Der Sattelzug, beladen mit 17 Tonnen Fahrzeugteilen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte in der angrenzenden Böschung um. Wie durch ein Glück blieb der 43-Jährige unverletzt. Der Sachschaden wird seitens der Verkehrspolizei auf über 40.000 Euro geschätzt. Da an der Unfallstelle größere Mengen Dieselkraftstoff ausliefen, wurde die Schwabacher Feuerwehr alarmiert. Während der Bergung, die gegen 10.00 Uhr abgeschlossen war, musste der rechte von zwei Fahrstreifen gesperrt werden.

    Im Rückstau, auf Höhe der Anschlussstelle Schwabach-West, ereignete sich gegen 07.00 Uhr ein Auffahrunfall mit zwei Lastzügen. Während ein polnischer Fahrer den Stau noch rechtzeitig erkannte, reagierte ein bulgarischer Trucker zu spät und fuhr auf den polnischen Lkw auf. Glücklicherweise war der Aufprall nicht so schwer, denn der Bulgare transportierte zwei Krangewichte von jeweils 10 Tonnen Gewicht.

Da diese Gewichte nicht ausreichend gegen Verrutschen gesichert waren, prallte ein Gewicht gegen das Führerhaus, ein zweites fiel auf den Seitenstreifen bzw. in die Böschung. Auch bei diesem Unfall blieben beide Fahrer unverletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 50.000 Euro.

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Papst Katze ist „Katze des Jahres“
30. Januar 2009, 00:19
Gespeichert unter: Prominenz

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Chico, die rot getigerte Nachbarkatze von Papst Benedikt XVI. aus Pentling wurde in New York bei der Westchester Cat Show als Katze des Jahres ausgezeichnet. Live sollte die Katze per Internet nach New York übertragen werden. Teilweise Ausfälle der Funkstrecke über den Atlantik machten Therese Hofbauer, sie saß am Computer im heimischen Pentling, zu schaffen. „Für mich war die Nominierung von Chico eine Überraschung“, sagt Therese Hofbauer. Natürlich habe ich mich bei einer Freundin, die in den USA lebt, über diese Art der Show informiert und erst grünes Licht gegeben, als mir die Seriosität von Leslie Masson, die alles organisiert, bestätigt wurde.

Katze des Jahres wird jeweils ein Tier, das etwas Besonderes gemacht hat oder ein einmaliges Kennzeichen hat. So traf die Wahl auf Chico, den Papstkater. Die erste Katze des Jahres war das Tier, das nach dem Angriff auf das World Trade Center in New York ihre Jungen aus einem der eingestürzten Türme gerettet hatte. „Der Preis, jährlich verliehen, ist nicht dotiert. Die Katze bekommt ein Ehrenband“, sagt Rupert Hofbauer. Ach ja, Chico wird einmalig bleiben, denn Hofbauers haben ihren Kater kastrieren lassen.

Als ich bei Frau Hofbauer ankam, war die Aufregung schon groß. Ein Fernsehteam von Vatikan TV war auch anwesend. Frau Hofbauer saß hippelig vor ihrem Rechner, sie kannte sich mit diesem neumodischen MSN Messenger nicht aus. So musste ich an die Tastatur und während der Übertragung live mit CNN chatten. Frau Hofbauer sagte mir was ich schreiben sollte, und ich tippelte dies in Englisch runtern. Sie erzählte mir das der damalige Kardinal Ratzinger täglich mit der Katze spielte und selbst ein totaler Katzennarr ist. Bevor er Papst wurde wollte er  Autor für Katenbücher werden. Entzwischen gibt es ein Buch über Chico, das aus Sicht der Katze ihr Leben mit dem Papst erzählt. Eigentlich wollte ich dort gar nicht so lange mich aufhalten und machte mich nach der Verleihung direkt über Chico her ;) Katzen in kurzer Zeit schön zu fotografieren die einen total ignorieren und am liebsten gleich schlafen wollten sind mir die liebsten. Kein Bestechen, kein mit ihr Spielen half. Nach 2 Stunden, nachts um 1 hatte ich meine Bilder endlich im Kasten und verabschiedete mich wieder von Famile Hofbauer. Nun können sie wieder ruhig schlafen, die Aufregung um die Katze ist erstmal wieder vorbei. 

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Bürgermeister wohnt in Campingwagen
29. Januar 2009, 22:46
Gespeichert unter: Lokales

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Helmut Auer (61, „Freie Wählervereinigung“) regiert das 1750-Einwohner-Örtchen Dombühl (Bayern). Seit drei Wochen wohnt das Gemeindeoberhaupt in einem 10 Quadratmeter kleinen Wohnwagen. Der Vater von vier Töchtern: „Meine 100-qm-Wohnung konnte ich mir nach der Scheidung nicht mehr leisten. Ich verdiene 3200 Euro netto. Den größten Teil kriegt meine Ex.“

Auer sauer: „Noch im März hatte mir der Gemeinderat eine Gehaltserhöhung versprochen.“ Die wurde jetzt abgelehnt. Neue Bürgermeister-Adresse: Campingplatz Frankenhöhe.

Als ich den Herrn Bürgermeister, übrigends laut eigener Aussage,, im kleinsten Rathaus Deutschlands in Dombühl besuchte war er erst nicht so angetan davon sich von mir fotografieren zu lassen. So habe ich ihn erst über eine Stunde erzählen lassen wie es ihn in letzter Zeit ergangen ist. Am Ende war er so in Rasche, dass er mich darum gebeten hat nun schnell die Fotos zu machen. Er könne und wolle so nicht mehr weitermachen. Die Geschichte muss erzählt werden, damit er eventuell eine starke Stimme aus der Bevölkerung dazugewinnt. Also, die Leute immer erst erzählen lasse und nicht gleich mit der Tür in Haus brechen. Die Fotos kommen manchmal dann von ganz alleine ;) Ich hoffe für ihn, dass er  den Kampf mit seinem Gemeinderat gewinnt und  bald wieder ein ansprechenderes Zuhause hat

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Heuballenlager abgebrannt
29. Januar 2009, 22:31
Gespeichert unter: Blaulicht

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Es brannte ein Heuballenlager auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hilpoltstein (Lkr. Roth)  mit 300 Ballen ab. Aus bislang ungeklärter Ursache fingen die Erntevorräte Feuer, so dass 300 Heuballen und eine Lagerhalle ca. 12 x 20 m groß niederbrannten.  Verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf ca. 75000 Euro geschätzt. Eingesetzt waren die Wehren Hilpoltstein, Allersberg, Zell und Meckenhausen. Da die Brandermittler eine Selbstentzündung ausschliessen konnten, wird nun wegen Brandstiftung ermittelt. 

Vor Ort hatte es gar nicht so schlimm ausgeschaut, die 12×20qm große Fläche wurde von zahlreichen Feuerwehrleuten gewässert. Die angrenzende KFZ-Werkstatt war nicht mehr in Gefahr. Die Feuerwehr fuhr mit Baggern in den rauchenden Heuhaufen und beförderte Schaufel für Schaufel das glühende Heu auf eine angrenzende hartgefrorene Wiese um sich jedem Heuball Stück für Stück zu widmen.

Die Interessanten fotogenen Feuerwehraktionen waren immer im vollen Gegenlicht. Auf der anderen sonnenabgewandten Seite standen nur einen Feuerwehrleute mit einem einzelnen Schlauch. Dort konnte ich Bilder mit schön leuchtenden Farben und tiefblauen Himmel machen…trotzdem langweilig. So kämpfte ich gegen sie Sonne an und befasste mich mit der ansich fotografisch unineressantern Seite. Dafür mit erheblich mehr Aktion durch die Einsatzkräfte. Danach glücklich und nach Rauch stinkend zum Auto zurück. Die netten Herren der Feuerwehr hatten mich eingeparkt. So musste ich dort warten und meine Fotos schonmal mit dort leider nur verfügbarer Edge-Geschwindigkeit an die Agentur schicken.

Währenddessen liefen viele Anwohner an meinem Wagen vorbei um sich das Spektakel anzuschauen. Eine Gruppe älterer Herrschaften blieb neben meinem Wagen stehen und fingen mit mir ein Gespräch an. „Diese Halbstarken Jugendlichen immer – ständig hängen sie dort rum – musste ja mal was passieren – Rauchen den ganzen Tag und haben nur Unsinn im Kopf – sowas hätte es bei uns damals nicht gegeben…. „

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Cup der Verlierer
28. Januar 2009, 02:26
Gespeichert unter: Sport

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Die zwei schlechtesten Fussballmanschaften Deutschlands haben um den Cup der Verlierer, den Preis der schlechtesten Manschaft gespielt. Germania Forchheim hat in der Kreisklasse bisher zehn Spiele absolviert und ein Torverhältnis von 1:217, Inter Bochum liegt nach acht Spielen und 0:221-Gegentoren am Tabellenende der Bezirksliga. Der Cup wurde von Stern TV organisiert.

Eigentlich hätte ich mit einem 0:0 gerechnet. Nach dem 1:2 gegen Germania Forchheim darf sich nun allerdings Inter Bochum „schlechteste Mannschaft Deutschlands“ nennen. Für mich als Fussballsportfotodau war das Spiel wie  gemacht. Langsame Spieler die ständig Mist bauten. Herrlich. Da das Spiel von Stern TV organisiert wurde waren den zahlreichen Fernsehkameras absoluter Vorrang zu gewähren. Ich wurde an einer Stelle an der Seitenlinie „eingemessen“, um ja nicht einer der Kameras die Sicht zu versperren. Dafür hüpfte öfters mal ein Kameraman vor mir herum und ich sah nichts mehr vom Spiel. Witzigerweise filmte der Kameraman auch nicht das Spiel, sondern mich ;)

Die werten „Fussballspieler“ hatten doch etwas Koordinationsprobleme auf de Spielfeld. Während der Suche nach dem Ball wurde entweder über andere Spieler oder die eigenen Füsse gestolpert. Ausrutscher beim Tritt auf den Ball, oder einer sich auf dem Gras  schlafendstellende Torwart – alles dabei. Bei einem Tor rollte der Ball versehentlich langsam in Richtung Tor. Der gegnerische Torwart war abgelenkt, der machte Spässchen mit dem Publikum. So passierte der Ball langsam die Torlinie unter dem Gegröhle der Zuschauer. Nach Spielende bekam der Verlierer, Inter Bochum den überdimensionalen Pokal überreicht. Die Gewinner durften sich über einige Bierfässer freuen. Der Pokal scheint im Vereinsheim Bochum in der hintersten Ecke verschwunden zu sein. Toll finde ich dass die Spieler durchhalten und selbst bei Ständen von 0:221 nicht aufgeben. Just for fun

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Neues Herz für Andreea
28. Januar 2009, 01:52
Gespeichert unter: Lokales

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Die kleine 14 Monate alte Andreea wurde mit einem Herzfehler geboren. Das Kind hätte nur noch wenige Monate zu Leben gehabt. Sie und ihre Familie stammen aus Tschechien und können sich ein neues Herz für ihre Tochter nicht leisten. Die  Aktion „Ein Herz für Kinder“ ist auf das kleine Mädchen aufmerksam geworden und hat zu einer Spendenaktion aufgerufen. So bekam Andreea einen OP Termin im Uniklinikum Erlangen. Die Operation ist hervorragend verlaufen. Der Kleinen ging es zwei Tage nach der OP, wie man auf den Bildern sieht, schon wieder recht gut.

Es sollten natürlich Fotos von einem glücklichen, strahlenden Kind werden. Aber bei Babys, Kleinkindern und Tieren ist man auf das Goodwill des Gegenüber angewiesen. Überreden und gar eine Pose erklären geht höchstens mit ein wenig Bestechung: das Lieblingsspielzeug oder bei Tieren das Leckerli. Bei der kleinen Andreea musste ich freilich besonders vorsichtig sein. Das noch schwache Kind, vollverkabelt und mit zig Wundschläuchen im Körper war allerdings tatsächlich erstaunlich fiedel. Licht einstellen, Spielzeug hochhalten und von oben senkrecht runtergeknippst. 2mal links 3mal rechts, fertig. Der Mutter noch mit Händen und Füssen alles Gute gewünscht und zur OP gratuliert. Dann fix ins Auto an den Laptop – Bilder verschicken.

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Wohnhausbrand Regelsbach
27. Januar 2009, 23:36
Gespeichert unter: Blaulicht

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Kurz vor Weihnachten brach in einem Wohnhaus in Rohr (Lkrs. Roth), Ortsteil Regelsbach, ein folgenschwerer Brand aus. Obwohl die Feuerwehren Regelsbach, Rohr, unterstützt mit der Schwabacher Wehr, mit ca. 60 Mann im Brandeinsatz waren, konnten sie das ca. 5 Jahre alte Wohnhaus einer sechsköpfigen Familien nicht mehr retten. Eine Nachbarin hatte gegen 10.30 Uhr Rauchentwicklung zwischen Garage und Wohnhaus festgestellt und umgehend Polizei und Feuerwehr verständigt. Von der sechsköpfigen Familie (Ehepaar, 37 und 41 Jahre alt, und vier Kinder, 4 bis 13 Jahre alt), war zum Zeitpunkt des Brandausbruches niemand zu Hause. Das Fertighaus brannte vollkommen aus, so dass die Familie ihr Zuhause verlor. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt.

Die Familie kam erstmal bei Bekannten unter und dachte über einen Umzug in eine andere Stadt zu den Großeltern nach. Vielleicht durch Vorweihnachtszeit beeinflusst, nahmen einige Bewohner des Dorfes sich der Familie an und sammelten Spenden für die Sechs. Am Ende wurde die Familie von der Dorfgemeinschaft mit einer neuen, komplett eingerichteten Wohnung überrascht. Eine schöne Weihnachtsgeschichte.

Aber zurück zum Brand: Der Brandort war relativ weit weg und ich hatte knapp eine Stunde Anfahrtzeit – Berufsverkehr sei Dank. Trotzdem waren die Löscharbeiten noch in vollem Gange und ich wittmete mich zwei Feuerwehrmännern die auf der Rückseite des Hauses die total zerfressene Fassade löschten. Auf der anderen Seite des Hauses standen ebenfalls Feuerwehrleute mit ihren Wasserschläuchen. Anscheinend waren die Innenmauern bereits so zerstört, dass zwischen den Wänden hindurch ein satter Wasserstrahl auf die andere Seite, direkt in meine Kamera schlug. Ich zuckte schnell zurück und landete auf meinem Allerwertesten. Die Feuerwehrleute haben köstlich gelacht. Dank wetterfestem Gehäuse und kurzen schnelltrocknenden Haaren war es kein echtes Problem. Aber erschrocken hatte ich mich schon. Absofort verspreche ich mehr auf Wasserfontänen zu achten, man lernt halt nie aus.

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Arthur Abraham vs. Raul Marquez
27. Januar 2009, 22:51
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In der Jako Arena in Bamberg kämpften Arthur Abraham (aktueller IBF Weltmeister im Mittelgewicht) gegen Raul Marquez. Nach 3 Vorkämpfen (wunderbar um sich „einzuschiessen“) begann der Hauptkampf. Arthur Abraham spielte eigentlich nur mit seinem Gegner der am Ende aufgab. Leider hatte ich keine Akkreditierung für einen Platz direkt am Ring. Dort ist eine der vier Ringseiten für die filmende und fotografierende Presse reserviert. Allerdings passen dort maximal 10-20 Leute hin. Bei einem Weltmeisterschaftskampf ist die Zahl der Leute, die eine Kamera um den Hals hängen haben erheblich größer, nicht zuletzt wegen des umfangreichen Medieninteresses. Ich durfte mich mit einem Sitzplatz auf der Tribüne begnügen. Allerdings wars dort bestimmt geräumiger, kühler und entspannter als direkt unten am Ort des Geschehens. Also konnte ich die gesamte Zeit über aus einer Position sitzend knippsen. Einerseits kann man sich so viel angenehmer und konzentrierter seiner Aufgabe widmen, andererseits hatte der Platz dort oben auch seine Nachteile: Herrlich dunkel wars in der Halle – 2,8/1600/1,250 – da war Bewegungsunschärfe schonmal fast vorprogrammiert. Das für mich aber wirklich schwere an guten Bildern war mein enger Bildausschnitt bei 300 unflexiblen Brennweitenmillimetern. Ich konnte im Sucher immer nur einen der Beiden beobachten. Meist haben sich die Boxer in 1-2m Abstand zueinander im Kreis bewegt. Dann ein kurzer Angriff – bambambam und und hoffentlich eine schnell genuge Reaktion von mir: klicklickklick ;) Rauskommen tun dann tolle Fotos vom Rücken eines Boxers oder einer der Beiden war zu stark angeschnitten (und so ein paar Unscharfe, hehe). Das eine Bild, das ich mir bei solch einem Kampf als Standart vorschwebt zeigt beide Kämpfer von der Seite, mit erkennbaren Gesichtern und einer Faust im Gesicht von Raul Marquez. Alles nicht so leicht, aber am Ende waren dann doch ein paar taugliche Bilderchen dabei – und wie immer, am Wichtigsten – Spass dabei gehabt

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Tonsberg Demo
27. Januar 2009, 22:23
Gespeichert unter: Lokales

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In Nürnberg eröffnete der Laden „Tonsberg“ in der Dr.-Kurt-Schumacherstr. 8. Der Laden verkauft ausschließlich die Marke „Thor Steinar“ die bei Neonazis sehr beliebt ist. Seit der Eröffnung gab es allerlei an Aktionen gegen den Laden, so stehen seit dem ersten Tag der Eröffnung Antifaschisten vor dem Laden und informieren mit Flyern die Passanten über den Hintergrund, der nach außen harmlos wirkenden Marke „Thor Steinar“. Auch die Scheiben des Ladens wurde öfters beschmiert und einmal sogar mit schwer entfernbarem Teer befleckt.  Nun fand eine große Demo statt, bei der von linksradikalen Gruppen bis zu Gewerkschaften alles teilgenommen hat.

Bei Demos zu fotografieren kann recht kritisch werden. Auf beiden Seiten, einerseits den Antifaschisten, andererseits der Polizei, ist die Stimmung angespannt. Übergriffe, fliegende Steine etc. gehören anscheinend einfach dazu. Und genau das soll der Chip meiner Kamera einfangen. Bei solchen Demos gilt die Regel „War das Foto nicht gut genug, warst du nicht nah genug dran“. Also alle Sinne auf Alarmstufe: Vorsicht vor fliegenden Flaschen, den Polizisten nicht im Weg stehen, die Ohren und Augen bei der Polizei wie im „Schwarzen Block“. Und solbalds kracht mitten reinrennen ;) Kamera mit Weitwinkel hochreissen und in etwa die richtige Richtung geziehlt und meist blind auf den Auslöser gedruckt. Dabei Schläge, Schubser und Gedrängle halbwegs abwehren, auf die Kamera aufpassen und wieder rückwärts raus aus dem Pulk. Kann auf Dauer recht anstregend und schmerzhaft sein, aber sowas ähnliches wie Spass hab ich dann doch dabei ;)

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