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In den frühen Morgenstunden gegen 04.40 Uhr, nickte ein 43-jähriger Kraftfahrer aus Serbien auf der BAB A 6, kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd, in Fahrtrichtung Amberg ein.
Dieses Einnicken hatte fatale Folgen. Der Sattelzug, beladen mit 17 Tonnen Fahrzeugteilen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte in der angrenzenden Böschung um. Wie durch ein Glück blieb der 43-Jährige unverletzt. Der Sachschaden wird seitens der Verkehrspolizei auf über 40.000 Euro geschätzt. Da an der Unfallstelle größere Mengen Dieselkraftstoff ausliefen, wurde die Schwabacher Feuerwehr alarmiert. Während der Bergung, die gegen 10.00 Uhr abgeschlossen war, musste der rechte von zwei Fahrstreifen gesperrt werden.
Im Rückstau, auf Höhe der Anschlussstelle Schwabach-West, ereignete sich gegen 07.00 Uhr ein Auffahrunfall mit zwei Lastzügen. Während ein polnischer Fahrer den Stau noch rechtzeitig erkannte, reagierte ein bulgarischer Trucker zu spät und fuhr auf den polnischen Lkw auf. Glücklicherweise war der Aufprall nicht so schwer, denn der Bulgare transportierte zwei Krangewichte von jeweils 10 Tonnen Gewicht.
Da diese Gewichte nicht ausreichend gegen Verrutschen gesichert waren, prallte ein Gewicht gegen das Führerhaus, ein zweites fiel auf den Seitenstreifen bzw. in die Böschung. Auch bei diesem Unfall blieben beide Fahrer unverletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 50.000 Euro.


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Es brannte ein Heuballenlager auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hilpoltstein (Lkr. Roth) mit 300 Ballen ab. Aus bislang ungeklärter Ursache fingen die Erntevorräte Feuer, so dass 300 Heuballen und eine Lagerhalle ca. 12 x 20 m groß niederbrannten. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf ca. 75000 Euro geschätzt. Eingesetzt waren die Wehren Hilpoltstein, Allersberg, Zell und Meckenhausen. Da die Brandermittler eine Selbstentzündung ausschliessen konnten, wird nun wegen Brandstiftung ermittelt.
Vor Ort hatte es gar nicht so schlimm ausgeschaut, die 12×20qm große Fläche wurde von zahlreichen Feuerwehrleuten gewässert. Die angrenzende KFZ-Werkstatt war nicht mehr in Gefahr. Die Feuerwehr fuhr mit Baggern in den rauchenden Heuhaufen und beförderte Schaufel für Schaufel das glühende Heu auf eine angrenzende hartgefrorene Wiese um sich jedem Heuball Stück für Stück zu widmen.
Die Interessanten fotogenen Feuerwehraktionen waren immer im vollen Gegenlicht. Auf der anderen sonnenabgewandten Seite standen nur einen Feuerwehrleute mit einem einzelnen Schlauch. Dort konnte ich Bilder mit schön leuchtenden Farben und tiefblauen Himmel machen…trotzdem langweilig. So kämpfte ich gegen sie Sonne an und befasste mich mit der ansich fotografisch unineressantern Seite. Dafür mit erheblich mehr Aktion durch die Einsatzkräfte. Danach glücklich und nach Rauch stinkend zum Auto zurück. Die netten Herren der Feuerwehr hatten mich eingeparkt. So musste ich dort warten und meine Fotos schonmal mit dort leider nur verfügbarer Edge-Geschwindigkeit an die Agentur schicken.
Währenddessen liefen viele Anwohner an meinem Wagen vorbei um sich das Spektakel anzuschauen. Eine Gruppe älterer Herrschaften blieb neben meinem Wagen stehen und fingen mit mir ein Gespräch an. „Diese Halbstarken Jugendlichen immer – ständig hängen sie dort rum – musste ja mal was passieren – Rauchen den ganzen Tag und haben nur Unsinn im Kopf – sowas hätte es bei uns damals nicht gegeben…. „

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Kurz vor Weihnachten brach in einem Wohnhaus in Rohr (Lkrs. Roth), Ortsteil Regelsbach, ein folgenschwerer Brand aus. Obwohl die Feuerwehren Regelsbach, Rohr, unterstützt mit der Schwabacher Wehr, mit ca. 60 Mann im Brandeinsatz waren, konnten sie das ca. 5 Jahre alte Wohnhaus einer sechsköpfigen Familien nicht mehr retten. Eine Nachbarin hatte gegen 10.30 Uhr Rauchentwicklung zwischen Garage und Wohnhaus festgestellt und umgehend Polizei und Feuerwehr verständigt. Von der sechsköpfigen Familie (Ehepaar, 37 und 41 Jahre alt, und vier Kinder, 4 bis 13 Jahre alt), war zum Zeitpunkt des Brandausbruches niemand zu Hause. Das Fertighaus brannte vollkommen aus, so dass die Familie ihr Zuhause verlor. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt.
Die Familie kam erstmal bei Bekannten unter und dachte über einen Umzug in eine andere Stadt zu den Großeltern nach. Vielleicht durch Vorweihnachtszeit beeinflusst, nahmen einige Bewohner des Dorfes sich der Familie an und sammelten Spenden für die Sechs. Am Ende wurde die Familie von der Dorfgemeinschaft mit einer neuen, komplett eingerichteten Wohnung überrascht. Eine schöne Weihnachtsgeschichte.
Aber zurück zum Brand: Der Brandort war relativ weit weg und ich hatte knapp eine Stunde Anfahrtzeit – Berufsverkehr sei Dank. Trotzdem waren die Löscharbeiten noch in vollem Gange und ich wittmete mich zwei Feuerwehrmännern die auf der Rückseite des Hauses die total zerfressene Fassade löschten. Auf der anderen Seite des Hauses standen ebenfalls Feuerwehrleute mit ihren Wasserschläuchen. Anscheinend waren die Innenmauern bereits so zerstört, dass zwischen den Wänden hindurch ein satter Wasserstrahl auf die andere Seite, direkt in meine Kamera schlug. Ich zuckte schnell zurück und landete auf meinem Allerwertesten. Die Feuerwehrleute haben köstlich gelacht. Dank wetterfestem Gehäuse und kurzen schnelltrocknenden Haaren war es kein echtes Problem. Aber erschrocken hatte ich mich schon. Absofort verspreche ich mehr auf Wasserfontänen zu achten, man lernt halt nie aus.

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Auf der A73 direkt nach der Ausfahrt Feucht in Fahrrichtung Nürnberg ist ein LKW auf einen Sicherungsanhänger der am Ende einer Tagesbaustelle stand mit 70km/h aufgefahren. Der LKW-Fahrer hat erst zwei andere Warnanhänger übersehen und ist dann nahezu ungebremst auf den dritten Anhänger geknallt. Der Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste schwer verletzt von der Feuerwehr aus der Kanzel herausgeschnitten werden. Da ich nicht weit zum Unfallort hatte war ich noch rechzeitig zur Bergung anwesend und konnte spektakuläre Fotos machen. Zum Glück war ab der Abfahrt der A9 (Ausfahrt Feucht) zur A73 die Autobahn schon komplett gesperrt. So musste ich mich nicht durch einen Stau quetschen. Die Fahrt durch eine Rettungsgasse oder die Standspur ist jedes mal gefährlich und zeitaufwendig (man kann ja nicht durchbrettern ;)) Der LKW Fahrer aus dem Fürther Land wurde sehr schonend aus seinem Fahrerhaus befreit und ins nächste Krankenhaus gebracht. Danach noch ein paar Wrackbilder und wieder nach Hause…schnell Fotos verschicken. Die DPA war auch da…also mussts schnell gehen, wer zuerst kommt malt zu erst.


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Früh morgens in Neustadt an der Aisch wollte ein 82 jähriger schnell auf die andere Strassenseite zum Bäcker. Er übersah den abbiegenden Milchlaster und der LKW Fahrer ihn. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Fotografisch kam ich mit der Situation vor Ort nicht gut zurecht, einerseits fand ich keinen für mich fotogenen Blickwinkel, anderseits blendete mich die tiefstehende hellstrahlende Morgensonne. Zudem fotografieren sich am Boden abgedeckt liegende Leichen einfach schlecht…. Nur die schwarze Katze entzückte meine noch müden Augen ;)

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Kurz nach der Ausfahrt Feucht auf der A9 Richtung München sind einem LKW Fahrer gut 50 Waschmaschinen aus seinem LKW auf die Autobahn gefallen. Die Anhängertüre hatte sich geöffnet. Eigentlich hab ich bei der Anfahrt auf ne neue Waschmaschine spekuliert ;) aber es waren dann doch nur alte und spätestens durch den Sturz defekte Waschmaschinen. Leider kam ich etwas zu spät an. Es hatten bereits genug Hände angepackt und die Weissware auf den Seitenstreifen geschliffen. 2 von 3 Fahrspuren waren schon wieder geoeffnet. So wurden die Bilder nicht ganz so spektakulär.

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Ich hatte mir gerade meine gute Nacht Pizza in den Ofen geschoben, da kam die Benachrichtungung und ich musste los…ca 40km weit nach Freystadt auf die Kreisstrasse NM5. Verkehrsunfall zwischen Freystad und Sulzkirchen. Eine Mercedes A-Klasse hat einem Milchlaster auf der Landstrasse die Vorfahrt genommen. Der LKW Fahrer konnte nicht mehr bremsen. Die Fahrerin der A-Klasse hatte keine Chance. An diesem Abend war es noch schrecklich kalt und windig. Die Rettungskraefte bibberten in der Kaelte, alle warteten auf den Bestatter, der das Unfallopfer abholen sollte…es dauerte 1,5 Stunden. Am Unfallort waren erstaunlich viele Unfallzeugen anwesend, die ebenfalls in der Kälte warten mussten. Diese haben die Bergung des Unfallopers direkt mitbekommen. So stellt man sich seinen Abend eigentlich nicht vor…


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Endlich ists vorbei mit der Saueiseskaelte. Da hat es wirklich ueberhaupt gar keines Spass gemacht aussen zu arbeiten und zu fotografieren. Die Akkus haben in kuerzester Zeit aufgegeben, die Bilder hab ich verwackelt da ich sooo gezittert hab ;) und wenns schnell gehen musste hab ich so fluchen muessen – die Autoscheiben an meinem Wagen sind nicht nur aussen sondern auch innen angefroren . Sommer ich erwarte dich sehnlichst. Am schlimmsten wars am 10. Januar frueh um 5. In Erlangen hat eine Wohnung gebrannt. Wegen verdacht auf Rauchvergiftung mussten mehrere Bewohner behandelt werden. Das Loeschwasser ist schneller gefroren als das es geloescht hat – und mein Kameraakku war nach 100 Schuss leer.
