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Tschernobyl lässt grüßen
21. April 2010, 00:11
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Ein Jäger im Walde steht still und stumm, da kommt ein alter Eber und er schießt ihn um – dank dem deutschen Jägerlein wissen wir nun das ein hoher Prozentsatz des südostdeutschen Wildes den nach dem Lebensmittelgesetz maximalen Becarrelwert überschreitet . Das verseuchte Fleisch wird entsorgt. Die Tiere nehmen über die pflanzliche Nahrung noch immer zu viel atomar verstrahlte Substanz aus dem Tschernobyl Gau auf. Der nette Jäger erzählte mir, da er staatlicher Berufsjäger ist, dass er die Tiere vor der Schlachtung unter anderem auf Strahlung untersuchen muss. Dabei würden viele geschossene Tiere zu hohe Messwerte erreichen und dürften nicht verzehrt werden. Andere Jäger hätten nicht die Pflicht zu einer derartigen Kontrolle – deren Fleisch liegt am nächsten Sonntag mittag im nächsten Dorfrestaurant auf dem Teller.



Hightech in der Krebsforschung
20. April 2010, 15:33
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Nach langer Zeit möchte ich mich wieder meinem verweisten Blog widmen und ihn etwas wiederbeleben. Im letzten Jahr sind mir viele witzige Geschichten untergekommen die ich teilweise doch erzählen möchte.

Angefangen mit einem Top-Spezialisten im Brustkrebsbereich. Ich hatte den Auftrag den lieben Prof. Dr. Beckmann zu portraetieren .

So bin ich mit ihm durch seinem Bereich des Uni-Klinikums Erlangen marschiert . Dabei zeigte er mir ein neues, von ihm entwickeltes Geraet – einen Brust 3d Scanner . Das Ding musste ich mir genauer anschauen ;) Der Aufbau des High Tech Geraetes das den Professor die Brust vor Stolz schwellen lies, entzückte meine Augen – zwei Foto-Studioblitze mit Beauty-Dishes , dazu drei digitale Kompaktknipsen, “etwas” Software und drei Spiegel hinter dem “Model” . Das witzige waren die Standard Fotozellen an den Studioblitzen die ich mittels normalen Aufsteckblitz ohne einen weiteren Handgriff auslösen konnte . Der Professor erstarrte als sein edles Gerät sich plötzlich losblitzenderweise selbstständig mache – und ich hatte ein dickes Grinzen im Gesicht ;)



Illegale Tierwelpen in Reisebus entdeckt
31. Januar 2009, 05:00
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090125_hundewelpen_22blabldvfvfdBei einer routinemäßigen Kontrolle stießen Beamte der Autobahnpolizei Erlangen am Sonntagvormittag, 25.01.09, im Stauraum eines Reisebusses auf fünf Hundewelpen und ihre Mutter. Die Tiere waren offensichtlich aus dem Ausland illegal eingeführt worden.

    Zunächst wurden die Beamten auf dem Parkplatz der Rastanlage Aurach Nord (A 3) durch jämmerliches Fiepen auf die in zwei engen Kästen untergebrachten Mischlingshunde aufmerksam. Bei der Überprüfung der vorgelegten Begleitpapiere ergaben sich konkrete Hinweise, dass die Unterlagen gefälscht waren. So legte die aus Halle/Saale stammende 68-jährige Hundehalterin für die Mutter der wenige Wochen alten Welpen einen Pass für einen Rüden vor. Als sich auch noch herausstellte, dass der “Vater” sogar jünger wäre, wie sein eigener Nachwuchs, wurde der zuständige Veterinär des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt hinzugezogen. Dieser ordnete die Sicherstellung der Hunde-Familie und die Unterbringung in einem Tierheim an. Die Hunde sind dem ersten Augenschein nach wohlauf, befinden sich derzeit aber in Quarantäne.

    Nach den ersten Erkenntnissen war der Reisebus vom Balkan aus in Richtung Wiesbaden unterwegs. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr, Urkundenfälschung sowie fehlender Gesundheits- und Impfnachweise eingeleitet.



Bürgermeister wohnt in Campingwagen
29. Januar 2009, 22:46
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Helmut Auer (61, „Freie Wählervereinigung“) regiert das 1750-Einwohner-Örtchen Dombühl (Bayern). Seit drei Wochen wohnt das Gemeindeoberhaupt in einem 10 Quadratmeter kleinen Wohnwagen. Der Vater von vier Töchtern: „Meine 100-qm-Wohnung konnte ich mir nach der Scheidung nicht mehr leisten. Ich verdiene 3200 Euro netto. Den größten Teil kriegt meine Ex.“

Auer sauer: „Noch im März hatte mir der Gemeinderat eine Gehaltserhöhung versprochen.“ Die wurde jetzt abgelehnt. Neue Bürgermeister-Adresse: Campingplatz Frankenhöhe.

Als ich den Herrn Bürgermeister, übrigends laut eigener Aussage,, im kleinsten Rathaus Deutschlands in Dombühl besuchte war er erst nicht so angetan davon sich von mir fotografieren zu lassen. So habe ich ihn erst über eine Stunde erzählen lassen wie es ihn in letzter Zeit ergangen ist. Am Ende war er so in Rasche, dass er mich darum gebeten hat nun schnell die Fotos zu machen. Er könne und wolle so nicht mehr weitermachen. Die Geschichte muss erzählt werden, damit er eventuell eine starke Stimme aus der Bevölkerung dazugewinnt. Also, die Leute immer erst erzählen lasse und nicht gleich mit der Tür in Haus brechen. Die Fotos kommen manchmal dann von ganz alleine ;) Ich hoffe für ihn, dass er  den Kampf mit seinem Gemeinderat gewinnt und  bald wieder ein ansprechenderes Zuhause hat

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Neues Herz für Andreea
28. Januar 2009, 01:52
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Die kleine 14 Monate alte Andreea wurde mit einem Herzfehler geboren. Das Kind hätte nur noch wenige Monate zu Leben gehabt. Sie und ihre Familie stammen aus Tschechien und können sich ein neues Herz für ihre Tochter nicht leisten. Die  Aktion “Ein Herz für Kinder” ist auf das kleine Mädchen aufmerksam geworden und hat zu einer Spendenaktion aufgerufen. So bekam Andreea einen OP Termin im Uniklinikum Erlangen. Die Operation ist hervorragend verlaufen. Der Kleinen ging es zwei Tage nach der OP, wie man auf den Bildern sieht, schon wieder recht gut.

Es sollten natürlich Fotos von einem glücklichen, strahlenden Kind werden. Aber bei Babys, Kleinkindern und Tieren ist man auf das Goodwill des Gegenüber angewiesen. Überreden und gar eine Pose erklären geht höchstens mit ein wenig Bestechung: das Lieblingsspielzeug oder bei Tieren das Leckerli. Bei der kleinen Andreea musste ich freilich besonders vorsichtig sein. Das noch schwache Kind, vollverkabelt und mit zig Wundschläuchen im Körper war allerdings tatsächlich erstaunlich fiedel. Licht einstellen, Spielzeug hochhalten und von oben senkrecht runtergeknippst. 2mal links 3mal rechts, fertig. Der Mutter noch mit Händen und Füssen alles Gute gewünscht und zur OP gratuliert. Dann fix ins Auto an den Laptop – Bilder verschicken.

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Tonsberg Demo
27. Januar 2009, 22:23
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In Nürnberg eröffnete der Laden “Tonsberg” in der Dr.-Kurt-Schumacherstr. 8. Der Laden verkauft ausschließlich die Marke “Thor Steinar” die bei Neonazis sehr beliebt ist. Seit der Eröffnung gab es allerlei an Aktionen gegen den Laden, so stehen seit dem ersten Tag der Eröffnung Antifaschisten vor dem Laden und informieren mit Flyern die Passanten über den Hintergrund, der nach außen harmlos wirkenden Marke “Thor Steinar”. Auch die Scheiben des Ladens wurde öfters beschmiert und einmal sogar mit schwer entfernbarem Teer befleckt.  Nun fand eine große Demo statt, bei der von linksradikalen Gruppen bis zu Gewerkschaften alles teilgenommen hat.

Bei Demos zu fotografieren kann recht kritisch werden. Auf beiden Seiten, einerseits den Antifaschisten, andererseits der Polizei, ist die Stimmung angespannt. Übergriffe, fliegende Steine etc. gehören anscheinend einfach dazu. Und genau das soll der Chip meiner Kamera einfangen. Bei solchen Demos gilt die Regel “War das Foto nicht gut genug, warst du nicht nah genug dran”. Also alle Sinne auf Alarmstufe: Vorsicht vor fliegenden Flaschen, den Polizisten nicht im Weg stehen, die Ohren und Augen bei der Polizei wie im “Schwarzen Block”. Und solbalds kracht mitten reinrennen ;) Kamera mit Weitwinkel hochreissen und in etwa die richtige Richtung geziehlt und meist blind auf den Auslöser gedruckt. Dabei Schläge, Schubser und Gedrängle halbwegs abwehren, auf die Kamera aufpassen und wieder rückwärts raus aus dem Pulk. Kann auf Dauer recht anstregend und schmerzhaft sein, aber sowas ähnliches wie Spass hab ich dann doch dabei ;)

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Kampfhunde im Tierheim Nürnberg
25. Januar 2009, 21:18
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Das Tierheim Nürnberg ist bekanntermaßen chronisch überbelegt. Interessant daran ist, dass 50% der Boxen durch Kampfhunde belegt sind. Diese Hunde sind in Bayern unvermittelbar  – da verboten. Also wird entweder versucht sie in andere Bundesländer, in denen Kategorie 1 und 2 Hunde gehalten werden dürfen, oder ins benachbarte Ausland zu vermitteln. Unvermittelbaren Tieren bleibt auf kurz oder lang nur das Einschläfern. Ich habe mich einen Nachmittag lang allen der 25 Hunde einzeln (fotografisch) gewidmet. Ich konnte bei keinem einzigen Hund nur Ansetze von Aggressionen erkennen. Am Anfang scheu, dann erste Kontaktversuche bis zum verrückten Spielen wollen – wie eben bei fast jedem anderen Hund auch. Mir taten und tun diese Tiere leid. Als gefährlich abgestempelt aufgrund ihrer Rasse. Ich vermute mal schwer das fast alle dieser Kampfhunde im Tierheim Nuernberg einen Wesenstest problemlos bestehen würden. Einfach nur verstossen von der Gesellsschaft – und dann weggesperrt.

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Flocke und der Russenbär
23. Januar 2009, 03:44
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Nachdem Veras Junge beide gestorben sind brauchte der Tiergarten wohl einen neuen Publikumsmagnet um den Bau der Delphinlagune zu finanzieren. So wurde aus Russland ein noch namenloser Bär “importiert”. Der russische Bär ist genauso alt wie Flocke aber bereits ein gutes Stück größer was auf Flocke wohl etwas erschütternt wirkt. Schliesslich stellt es ja auch einen Einbruch in ihr Revier dar. So werden große beobachtende Kurven um den Russenbären gedreht und noch nach Möglichkeit Abstand gehalten. Wird es irgendwo eng wird schon mal vorsichtig hingeschueffelt und dann schnell das Weite gesucht. Am Eisbärengehege im Aquapark des Tiergarten Nuernberg stehen auch immer gerne nette Omis, die wohl Stammkunden dort sind. Auf jeden Fall reagiert Flocke auf Zurufe einer der alten Damen mit Mänchen machen :)

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Rollstuhlmetzger faengt Stier
22. Januar 2009, 18:51
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Ein netter Metzger aus Ammerndorf, der an den Rollstuhl gefesselt ist, hat einen Schlacht-Stier mit seinem Tiertransporter durch Cadolzburg cheuffiert. Der Stier wollte wohl nicht in den Schlachthof nach Fuerth und hat sich entschieden auszusteigen – er ist von dem Transporter heruntergesprungen um zu flüchten. Der Metzger schnappte sich seinen Rollstuhl und verfolgte das Tier. Nach ca. 1,5 Stunden hatte er den Stier muedegetrieben. Hut ab !

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Madonnenstatue wird Restauriert
22. Januar 2009, 18:44
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In der Frauenkirche am Nuernberger Hauptmarkt wird zur Zeit die zentrale Madonnenstatue restauriert. Der werte Herr Restaurator wird die naeachsten 3 Monate alleine auf einem kleinen Baugeruest stehend (ca 1qm Fläche) von frueh bis spaet mit Pinsel und Wattebausch bewaffnet an der ca. 2 Meter großen Figur herumdoktoren. Resepekt fuer diese Ausdauer ;)

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